Erinnerungen – festgehalten in Minialben

 Ich bin immer auf der Suche nach neuen Produkten, die ich aus Papier oder der Kombination Stoff/Papier herstellen kann. Nach den Handytäschen nun etwas ganz neues. Scrapbooking – ein „Verschönern“ von Alben, Ordnern oder Notizbüchern um darin schöne Erinnerungen, Gedanken usw. festzuhalten. Es können aber auch selbst kleine Bücher hergestellt werden, und genau an das habe ich mich gewagt.

Es gibt Unmengen an Varianten, gar nicht so einfach herauszufinden, was einem selbst am Besten gefällt. Ich habe mich für drei ganz unterschiedliche Modelle entschieden. Und natürlich habe ich nicht „nur“ unterschiedliche Papiersorten eingesetzt, sondern auch Stoff. Wie ihr auf den Bildern seht, habe ich die Innenseite auch dekoriert. Ich überlege mir aber gerade, ob es nicht besser wäre, die Innenseiten neutral bzw. in einer „Farbe“ (also einfach alles aus dem gleichen Material, Muster) zu halten? Kommen dann die Fotos, Notizen u.ä. besser zur Geltung? Was meint ihr? Was würdet ihr bevorzugen? Oder sogar z.B. nur Schwarzes Papier innen? Schwierig, schwierig…. Ähnliche Fragen stelle ich mir zur Grösse der Alben. Aber es ist wie immer; alles Geschmackssache.

Durch die Minialben entstehen Orte, an denen Erinnerung an die letzte Shopping-Tour, an den ständigen Frisurenwechsel, die wunderschönen Blumen im Garten, die Lieblingsgedichte, die besten Rezepte oder die ersten Tage des Enkelkindes festgehalten werden können. Ich beginne mit der Sammlung von Impressionen unseres Gartens, damit ich die Veränderungen sehen kann (und nicht das Gefühl habe, dass die Sträucher einfach nicht in die Höhe wachsen wollen 🙂 )

Diese Minialben sollen (wenn ich dann die Bestätigung bekomme) auch am Koffermarkt auf dem Willihof am 27.6.15 dabei sein.

Mein erstes Minialbum besteht aus einer gefreezten Stoffhülle, Einlageblätter zum aufklappen in schwarz, dekoriert mit Stoff, Buchseiten, Pack- und Geschenkpapier. Die Innenseiten lassen sich auf unterschiedliche Weise aufklappen.

       

Das zweite Minialbum sieht von aussen eher unscheinbar aus (der Verschluss fehlt noch).

Dafür ist das Innenleben um so spannender…..

  

Eine Art Leporello, zum auf- und zu klappen. Die Seiten sind mit Stoff, Papier und Filz beklebt und anschliessend als „Abschluss“ umnäht.

 Die dritte Variante passt farblich in den Frühling, und nein, es ist kein Portemonnaie 😉

   

Welche Variante (mal unabhängig von der Farbwahl) gefällt euch am besten? Welche Farben würdet ihr bevorzugen? Was gefällt euch besser, Innenseiten unterschiedlich beklebt oder „nature“ belassen?

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Aller guten Dinge sind drei

Die „Entwicklung“ neuer Produkte läuft nicht immer so, wie man/ich es gerne hätte. Den Start zu meinen etwas „speziellen“ Handy- und andern Täschchen und den damit verbundenen „Kinderkrankheiten“ könnt ihr im letzten Beitrag sehen.

Aber so schnell gebe ich nicht auf. Also die Form meinen Wünschen angepasst (ist jetzt wieder konventioneller geworden), anderen Stoff gesucht, kein zusätzliches Fach mehr eingearbeitet (kommt vielleicht irgendwann mal wieder dazu) und frühlingshafte Bilder gesucht. Das Ergebnis der zweiten Runde war schon besser, aber man sollte sich vor dem Zusammennähen überlegen, wie der Verschluss aussehen soll. 😉

Man merke sich: Genaues Schnittmuster machen, Applikationen genau positionieren, Verschluss planen und erst dann nähen 🙂

Der zweite Versuch

Für den dritten Versuch (denn der zweite hat mich doch motiviert weiter zu machen) habe ich mir ein Stück Leder (ob es echt ist oder Kunstleder? Keine Ahnung, war ein Restposten, den ich gekauft habe) ausgesucht und als Applikation Bilder zum Thema Malen.

Eigentlich wollte ich einen Knopf als Verschluss machen, also ein Knopfloche genäht. Am Schluss habe ich mich dann doch umentschieden und es ist  wieder ein Klettverschluss geworden (einfacher ein Handy schnell raus zu nehmen). Dieses Model habe ich bewusst nicht wie sonst üblich rechts auf rechts zusammengenäht, Leder umstülpen? Wollte das Risiko nicht eingehen, deshalb habe ich am Schluss den Rand mit einem Zick-Zackstich umnäht, und gleich wieder eine „Verbesserung“ für den nächsten Durchlauf notiert. Die Applikation zuerst mit dem Zick-Zackstich umnähen und anschliessend das ganze Täschchen nochmals…. nicht optimal, hat aber auch seinen Charm.

Mir gefallen meine beiden Stücke und ich werde sicher noch mehr davon machen. Schliesslich habe ich mich für den Koffermarkt auf dem Willihof am 27. Juni 2015 angemeldet, Produkte in dieser Art (und noch einiges mehr, ich werde alles nach und nach vorstellen) sollen dann in meinem Koffer zu finden sein. Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich einen positiven Bescheid bekomme….

Der dritte Versuch  

Ausprobieren – nicht alles klappt auf Anhieb

Ich hab wieder mal einen Motivationsschub und wollte etwas Neues ausprobieren. Ich habe in Pinterest.com eine tolle Idee für ein „kombiniertes“ Handytäschchen entdeckt und wollte es auf meine Weise umsetzen. Also nicht nur aus Stoff, sondern wieder einmal etwas in Kombination „Stoff-Papier“ (analog meiner Weekender Tasche).

Gedacht, getan. Aus meiner Sammlung an Katalogen habe ich kleine, farblich zueinander passende Bilder ausgesucht und weiter verarbeitet. Den Stoff wollte ich nicht doppelt nehmen (was sich im Nachhinein auch nicht als die cleverste Entscheidung herausgestellt hat), deshalb also einzeln. Das „Papierbild“ genäht und auf den Stoff appliziert, das Ganze rechts auf rechts zusammengenäht. Und dann, ja dann war alles vergebens…..

Beim Drehen ist natürlich das doch recht dünne Papier gerissen! Wieso?! Ganz einfach, ich hätte es vorgängig auf ein dünnes Vlies aufbügeln sollen, damit es bereits eine gewisse Stabilität erhält. Tja, aus „Schaden“ wird man klug. Ich habe auch gemerkt, dass mir die Form des Ganzen in Natura gar nicht so wirklich gefällt.

Manchmal sind solche „misslungenen“ Versuche auch tip top, um neue Ideen zu entwickeln. Ich werde auf jeden Fall einen neuen Versuch starten, die Idee dazu hab ich schon im Kopf…..

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Die erste Osterausstellung – vorbei.

Letzten Samstag war es dann endlich soweit, unsere erste Ausstellung hat stattgefunden. Wir haben ein kleines Sortiment an selbst hergestellten Dekorationsartikel und kleinen Mitbringseln passend zur Osterzeit präsentiert.

Wir haben uns im Vorfeld immer wieder überlegt, ob überhaupt jemand vorbeischauen würde? Das abzuschätzen war fast unmöglich. Und trotzdem hatten wir uns entschieden, es einfach mal zu versuchen. Tatsächlich haben sich Nachbarn, Bekannte und Verwandte zu uns „verirrt“, mehr als wir gedacht hätten. Es war schön zu sehen, wie unsere Ideen angekommen sind und auch anderen Menschen Freude gemacht haben (und es hoffentlich immer noch tun).

Am Abend waren wir völlig erledigt, von all den interessanten Begegnungen und Gesprächen.

Wir möchten allen danken, die den Weg zu uns gefunden haben. Vielleicht gibt es zur Adventszeit nochmals etwas Ähnliches. Zuerst aber haben wir uns für den Koffermarkt auf dem Willihof (http://www.willihof.ch/koffermarkt) angemeldet und hoffen, da teilzunehmen.

Wir haben einige Fotos, wie’s am Samstag vor der Eröffnung bei uns ausgesehen hat.

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Gonisvorführung: Frühlings- und Osterdekorationen

An alle, die neue Ideen für den Frühling und die Osterzeit suchen

Ich (als Gonis Beraterin) mache für Interessierte eine Vorführung bei mir zu Hause. Ihr kennt Gonis noch nicht, wollt aber endlich einmal wissen, was das ist? Ihr möchtet gerne einen gemütlichen Abend unter Gleichgesinnten verbringen? Ihr möchtet die neuen Produkte und den Frühlingsflyer kennen lernen?  Dann seid ihr herzlich eingeladen.

Datum: 16.2.2015, 20 Uhr

Ort: Herznach AG (in der Nähe von Frick)

Meldet euch bitte bis am Samstag 14.2.2015 bei mir (katja.ramseyer@hotmail.com) , da die Plätze beschränkt sind. Ich freue mich auf euch.

Hinweis: Wer Material braucht, aber keine Zeit hat für die Vorführung kann sich ebenfalls melden. Ich werde im Anschluss an die Vorführung eine Sammelbestellung machen.

Workshops Januar und Februar 2015

Geht es euch auch so: ihr seht etwas, dass ihr gerne selbst herstellen möchtet, wisst aber nicht wie? Oder ihr habt keine Lust alles Material zusammen zu suchen? Genau aus diesem Grund biete ich diese Workshops an. Ich werde euch zeigen, wie die verschiedenen Techniken funktionieren und ich werde auch das benötigte Material zur Verfügung stellen. Ihr könnt in diesen Stunden direkt die Produkte herstellen und auch mit nach Hause nehmen. Zusätzlich könnt ihr auch eine gemütliche Zeit mit anderen Kreativen verbringen, was aus meiner Erfahrung sehr inspirierend sein kann.

Die drei Workshops zu den Themen „Frühlingsdekorationen aus Papier“ und „Schmuck aus Polymer Clay (Fimo, MiraJolie)“ finden im Januar und Februar 2015 statt.

Bei Fragen meldet euch einfach bei mir. Und denkt daran; ab drei Personen mache ich diese Workshops auf Wunsch auch bei euch zu Hause.


Workshop „Frühlingsdekorationen aus Papier“

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Blumen und Schmetterlinge bringen den Frühling in unsere Wohnungen. Direkt ans Fenster geklebt, als „Vorhang „vor dem Fenster aufgehängt oder als Wanddekoration bringen sie Farbe in unser zu Hause. Mit diversem Papier (Bücher, Drachenpapier, Zeitschriften usw.) können die verschiedensten Formen von Blumen und Schmetterlingen hergestellt werden. Ich zeige euch zwei Methoden, mit denen ihr anschliessend eure individuellen Kreationen (Farben, Formen und Papierarten wählbar) herstellen könnt.

Genaue Informationen findet ihr hier:  Fruehling Papier_ 2015


Workshop „Polymer Clay Basic“

Ob Fimo, MiraJolie o.ä. Polymer Clays, aus allen entstehen mit einfachen Kniffen individuelle Schmuck- oder Dekorationsstücke. Im Workshop „Polymer Clay Basic“ geht es um die grundlegenden Themen „Wie rolle ich eine Perle?“, „Wie mache ich eine Oberflächenstruktur?“, „Wie stelle ich eine Cane her?“ und „Wie schleife/lackiere ich die Perlen?“

Genauere Informationen findet ihr hier: Polymer Clay_ Basic 2015


Workshop „Was mache ich mit meinen Canes?“

  

Ihr wisst wie man Canes aus Fimo, MiraJolie o.ä. Polymer Clay herstellt, aber nicht was ihr nun damit machen könnt? Im Workshop zeige ich euch wie ihr damit Perlen in allen Formen verzieren, Dekorationsstücke erstellen oder Armbänder herstellen könnt.

Genauere Informationen findet ihr hier: Polymer Clay_ Was machen mit Canes 2015

 

 

Tiere – mit fremden Federn geschmückt

Nein, nicht die Tiere auf den Tassen, sondern ich habe mich in diesem Beitrag mit fremden Federn geschmückt (aber immerhin habe ich die Fotos gemacht 🙂 ). Diese super witzigen und süssen Tassen habe ich von meinem Freund geschenkt bekommen. Vor ein zwei Wochen meinte er plötzlich, ob er mal meine Keramik Farben von Gonis ausprobieren dürfe? Er hätte da eine Idee, die er gerne mal umsetzen möchte. Ob ich nicht, so ganz zufällig, noch eine weisse Tasse in meinem „Materiallager“ übrig hätte? Da Adi immer tolle Ideen hat und ganz nebenbei auch super malen kann, war ich natürlich gespannt, was dabei rauskommen wird. Er hat auch das erste Mal mit Keramikfarben gemalt und festgestellt, dass es gar nicht so einfach sei. „Völlig anders als Acryl- oder Ölfarben“, meinte er.

Die lustige Giraffe war der erste Streich und der zweite folgte sogleich, das nackte Zebra. Ich hätte mich über einen kompletten Zoo gefreut aber eben: erstens hatte ich keine Tassen mehr auf Lager und zweitens hat sich Adi in ein neues „Projekt“ gestürzt.

Merci Adi, für diese tollen Tassen, ich freue mich immer wieder über all deine kreativen „Produkte“ im Haus und im Garten.

 

 

Tischdekoration – wieder mal mit was mit Papier

Ich hatte schon vor einigen Wochen die Idee, für unseren Esstisch einen Tischläufer aus Papier zu gestalten. Also habe ich damit begonnen Buchseiten zu zerkleinern (natürlich aus dem passenden Buch – „Fast schon Food“ 🙂 ) und mit Textilverstärker bearbeitet. Nach dem Zuschneiden das erste „Probelegen“ – und dann geschah nichts mehr. Irgendwie hat mich meine Idee dann doch nicht mehr überzeugt und ich hab’s zur Seite gelegt nach dem Moto „Versuch gescheitert“.

Irgendwann kam ich auf die Idee anstelle eines Tischläufers Tischsets zu machen. Also den „gescheiterten“ Versuch wieder hervor geholt, auf die passende Grösse zugeschnitten und mit einer Stoffspitze umnäht. Dieses Mal war das „Probelegen“ auf dem Tisch für mich ein Erfolg – also auf zur Produktion von sieben weiteren Sets. Irgendwann kam mir (Gottseidank, denn beim ersten Einsatz hat es sich schon bewährt) die Idee, sie Sets mit einem Lack abwaschbar zu machen. Als ich dann alle acht genäht hatte – könnt ihr es euch vorstellen? – nicht nur das Papier sollte doch eigentlich abwaschbar sein, auch die Spitzen. Also nochmals alle mit dem Lack bearbeiten und dann endlich konnte ich sie benutzen.

Ich habe vor allem Freude daran, weil ich einen weiteren Weg gefunden habe Papier für neue Zwecke einzusetzen.